Die größten Vloggertrends 2019

Vlogger dominieren seit Jahren die YouTube-Szene. Manch ein YouTuber nutzt YouTube als Einblick ins Privatleben. In Videos zwischen fünf und dreißig Minuten werden verschiedenste Alltagssituationen dokumentiert und am Ende zusammengefasst, ehe das Publikum nach seiner Meinung gefragt wird. Schließlich muss der Vlogger ja wissen, wie es weitergehen soll und was den Fans am besten gefallen hat.

Diese Einsichten liefern essenzielle Informationen, wie die nächste Episode des Vlogs gestaltet werden soll.

Die Welt ist mein Spielplatz

Ein anderer lässt sein Privatleben privat und konzentriert sich auf Geschehnisse in der Welt. Diese werden in „Reaction Videos“ kurz und oftmals oberflächlich kommentiert, um dann zügig zum nächsten Thema überzugehen. Diese Variante haben viele Vlogger für sich entdeckt, die es satt sind, das Rad immer wieder neu zu erfinden, wenn es darum geht zu zeigen, wie interessant doch ihr Leben ist.

In der Welt gibt es täglich genug Ereignisse, die in einem fünfzehnminütigen Video zusammengefasst werden können. Dadurch spart man sich dann auch die Recherche und Vorbereitung, um seinen Alltag verkaufen zu müssen.

Reaction Videos

Andere Arten von Reaction Videos, die seit Jahren schon durch die Fine Bros. salonfähig gemacht wurden, umfassen Live-Reaktionen auf neue Song-Releases, Alben, Filme oder Bücher. So ziemlich jedes Thema, ob kulturell relevant oder popkultureller Trash, findet bei YouTube ein passendes Publikum.

Doch was mit den Fine Bros. bei YouTube im großen Stil für den Mainstream schmackhaft gemacht wurde, ist nun bei Live-Plattformen wie Twitch zu neuen Höhen gewachsen. Musiker, Gamer und einflussreicher Person aller Arten und Couleur, angeführt vom größten YouTube-Aushängeschild der Welt, PewDiePie, sitzen und geben, mehr oder weniger einstudiert, ihre Meinung zum Besten – sehr zur Unterhaltung ihrer Fans. Der Erfolg dieses Konzepts löst bei vielen Leuten Kopfschütteln aus. Bei weitaus mehr Usern finden diese Art von Content jedoch Anklang.

Bloß kein TV

In einer von Sensationslust getriebenen Onlinegemeinde, in der zahllose Vlogger um die Aufmerksamkeit von Nutzern konkurrieren, wird es zunehmend schwerer, „echten“, authentischen Inhalt zu finden. „Prank Videos“, „Fails“ und „Vine“-Zusammenschnitte sowie den traditionellen Medien fehlt die persönliche Ebene und daher die emotionale Bindung zwischen Konsument und Produzent. Nebenbei übernehmen klassische Medienformate, wie Privatfernsehen, Trends aus dem Internet und geben ihnen damit den virtuellen Gnadenstoß – denn was im Fernsehen „in“ ist, ist bei YouTube „out“!

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